Die richtige Pflege bei fettiger Haut

Von allen Hauttypen ist die fettige Haut am schwersten zu behandeln. Bei der normalen Haut produzieren die Talgdrüsen im Laufe des Tages eine bestimmte Menge Fett, um die Haut zu schützen und geschmeidig zu halten. Bei der fettigen Haut liegt diese Menge jedoch über den Normalwerten, die Haut fängt dann an zu glänzen und Poren werden verstopft, wenn man nichts dagegen unternimmt. Fettige Haut ist bei falscher oder fehlender Pflege sehr anfällig für Mitesser und Pickel.

In der Pubertät leiden viele an fettiger Haut, diese wird dann von der hormonellen Umstellung des Körpers verursacht. In den meisten Fällen legt sich das im Laufe der Jahre wieder und das Hautbild normalisiert sich. Wer auch danach noch einen fettigen Hauttyp hat, muss sich meist öfter am Tag das Gesicht abtupfen oder das Make-Up häufiger erneuern, da es sich schnell abnutzt.

Der größte Fehler, den man bei der Pflege fettiger Haut machen kann, ist zu versuchen, die Talgproduktion zu unterbinden. Talg hat eine sehr wichtige Schutzfunktion für die Haut, ohne die schützende Fettschicht kann es zu Irritationen und schlimmen Hautproblemen kommen. Deswegen sollte man keine Seifen und Reinigungsmittel verwenden, die die Feuchtigkeit entziehen. Besser sind Produkte für normale Haut, diese pflegen, ohne auszutrocknen. Ein weiterer Grund, warum man Produkte gegen fettige Haut eher meiden sollte, ist, dass die Produktion der Talgdrüsen noch weiter angeregt werden kann, wenn man die Haut regelmäßig künstlich austrocknet. Der Schaden überwiegt hier den Nutzen bei weitem.

Fettige Haut sollte man auf jeden Fall morgens und abends reinigen, damit die Poren befreit werden und atmen können. Make-Up und der überschüssige Talg müssen hierbei gründlich entfernt werden. Einmal in der Woche kann man zusätzlich ein Peeling verwenden, dies reinigt noch gründlicher und porentiefer. Nach der Reinigung sollte man das Gesicht auch bei fettiger Haut unbedingt eincremen! So fühlen sich die Talgdrüsen nicht so unter Druck gesetzt und müssen nicht so viel produzieren.

Kommentare sind geschlossen.